Freitag, 21. Juni 2013

Interview mit Mechthild Gläser


Zur Lesung von "Nacht aus Trug und Schatten" hatte ich die unglaubliche Chance die absolut sympathische Autorin Mechthild Gläser zu interviewen.
Die Autorin der Dilogie "Stadt aus Nebel und Rauch" und "Nacht aus Trug und Schatten" hielt am 14.Juni in der Universitätsstadt Ilmenau eine Lesung zu ihrem neu erschienen Buch "Nacht aus Trug und Schatten.

Mechthild Gläser und ich zum Interview
Woher nimmt du deine Inspiration?
Das ist eine schwierige Frage. Ich weiß das gar nicht so genau. Sie fliegt förmlich um mich herum, z.B. kann sie im Alltag liegen, wenn ich Bahn fahre, wenn ich staubsauge, dusche...

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?
Ich habe als Kind viel gelesen, also alles von Michael Endes "Momo" bis hin zu "Die unendliche Geschichte" und später dann auch viel Jane Austen.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?
Das kann ich gar nicht beantworten, denn ich finde jedes Buch ist etwas ganz Besonderes.

Wie würdest du das Genre deiner Bücher bezeichnen?
Das Genre nennt sich Urbanfantasy. Hier trifft die reale Welt auf eine fantastische Welt - somit werden zwei Handlungsstränge miteinanderverbunden. In "Die Nacht aus Rauch und Schatten" ist das einmal die Stadt Essen für die reale Welt und einmal Eisenheim, eine Art Traumwelt, für die fantastische Welt. 


Mechthild schreibt mir eine bezaubernde Widmung
Hast du einen Lieblingsautor oder ein Buch, das du besonders magst?
Ich mag "Stolz und Vorurteil" sehr und habe auch "Harry Potter" verschlungen. Auch die Edelsteintrilogie gefällt mir sehr gut. Ich bin aber eher nicht sod er Typ, der viele Bücher mehrfach liest.

Was fasziniert dich an (Urban)Fantasy so?
Man kann sehr gut mit den Figuren und der Handlung spielen. Bei "Herr der Ringe" spielt alles in einer komplett abgeschlossenen fantastischen Welt. Bei Urbanfantasy gibt es etwas Magisches in der realen Welt und das fasziniert mich so an dem Genre.

Hand auf's Herz: Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?
Wenn ich an einer Geschichte schreibe, habe ich eigentlich keine Blockade. Mir fällt immer etwas ein, denn ich plane meine Story vorher sehr detailliert. Es kann aber mal passieren, dass ich keine Lust habe. 

Im jungen Teenageralter schriebt du zum ersten Mal: Was war das?
Ich schrieb ein Theaterstück, welches in der griechischen Götterwelt handelte. Ich habe damit versucht ein bisschen meiner Lehrerin nachzueifern. 

Kommen wir mal zu deiner aktuellen Dilogie. Wie kamst du auf die Idee dazu?
Ich bin jemand, der sehr viel nachdenkt. Ich habe mich dann mit der Frage beschäftigt: Was hat man in der Nacht erlebt, wenn man sich nicht mehr an seinen Traum erinnern kann. Mich fasziniert das sehr, denn man weiß nicht genau was mit dem Bewusstsein nachts geschieht und das ist auch eine zentrale Frage in meinen Büchern.

Gibt es eine Figur in deinen Büchern, die du sehr gerne magst?
Ich mag den eisernen Kanzler sehr gerne und musste ein wenig aufpassen, dass ich nicht zu viele Szenen schrieb, in der er vorkam.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Ich denke in jeder Figur ist ein Funke von mir zu spüren.


Wie ist das, wenn man so viele Fans von seiner eigenen Geschichte hat?
Ich freue mich immer über gute Kritiken oder wenn ich Emails von Fans bekomme. Von so etwas habe ich immer schon geträumt, dass ich andere Menschen mit meiner Geschichte bezaubern kann.

Hast du schon eine Idee für ein neues Buch?


Vielen Dank für diese bezaubernde Lesung!
Ich habe viele Ideen, so gesehen könnte ich noch viel schreiben. Als nächstes wird von mir ein Einzelband im Loewe Verlag erscheinen. Worum's da geht? Da müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden.

Allerletzte Frage: Wie steht's mit dem Ballett?
Ich habe mit 16 Jahren angefangen und es macht mir einfach Spaß. Leider habe ich so wenig Zeit dafür, aber es ist eine gute Möglichkeit um sich sportlich zu betätigen und man trägt auch so schöne rosa Kleidung.

Vielen Dank für das Gespräch!


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