Donnerstag, 17. Oktober 2013

Jessica und Diana Itterheim hautnah



Mutter und Tochter zu Beginn der Lesung
 Am 14.10 lud die Phantopia-AG zu einer erneuten Fantasy Lesung ein. 

Ab 20 Uhr wurden die Tore  der Stadtbibliothek inIlmenau geöffnet um die interessierten Zuhörer der Lesung zu
 „Fluch der Engel“einzulassen.



 
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der Autorinnen durch die Phantopia-AG begann die Lesung.
Zwar war die Lesung unter dem Motto des dritten Buches der Trilogie, jedoch stellten die beiden gebürtigen Stuttgarter zu erst die Vorgängerteile vor. Beginnend mit Kapitel 1 aus „Schloss der Engel“, ein Buch über eine Internatsschülerin namens Lynn, die sich in einen Racheengel verliebt, lasen die beiden Frauen aus ihrem Roman. 
Diana Itterheim
Um den Leser in die richtige Stimmung zu bringen, zeigten die Beiden nach der ersten gelesenen Szene mittels Beamer ein Video mit Landschaftseindrücken. Dem Leser wurden dabei Fotos von der echten Vorlage für das Schloss der Engel gezeigt, denn dies war einst das Gymnasium der 18-Jährigen Jessica Itterheim: „Diese Umgebung war für mich sehr inspirierend und magisch.“. Magisch geht es auch in dem Jugendroman vor sich, denn die Protagonistin Lynn lebt in einer Welt voll Engel, Racheengel und anderer mystischer Elemente.
Jessica Itterheim
Nachdem auch Band zwei inhaltlich vorgestellt wurde, lasen die Itterheims eine ausgewählte Kampfszene aus „Tanz der Engel“ und zeigten auch hier den passenden Buchtrailer, in dem die Tochter Jessica Itterheim auftaucht. 

Nanu? Was mache ich da? Die beiden Autorinnen hatten ebenfalls
ein Autogrammbuch, in das die Leser unterschreiben durften
Anschließend besprachen Jessica und Diana Itterheim das eigentliche Hauptaugenmerk des Abends: „Fluch der Engel“. Der im August erschienene dritte Roman schließt die Engelsreihe ab. Auch hier boten die Autorinnen dem Zuhörer ein dynamisches Leseerlebnis, denn die beiden Frauen lasen abwechselnd und mit verteilten Rollen die jeweiligen Szenen vor. Selbstverständlich beantworteten die Schriftsteller geduldig alle Fragen des Publikums, schließlich freuen sie sich über jeden Leser: „Uns ist trotz allem wichtig, dass wir uns treu bleiben und nicht das schreiben, was alle lesen wollen, sondern das, was wir schreiben wollen.“ erklärt Mutter Diana.

Dass Diana und Jessica Itterheim Mutter und Tochter sind, ist durch ihre Ähnlichkeit selbsterklärend, doch eine einfache Zusammenarbeit ist nicht selbstverständlich: „Wir diskutieren viel über den Inhalt der Bücher – andere könnten das als streiten verstehen. Wir sehen es eher als abwägen, hinterfragen und schließlich als Kompromiss finden. Beim gemeinsamen Schreiben haben wir schon die Aufgaben verteilt und sind ein eingespieltes Team.“ erklärt Jessica Itterheim. Doch auch nach dem dritten Band der Engelstrilogie ist noch nicht Schluss, denn die Autorinnen planen schon ihr nächstes gemeinsames Projekt. Dieses wird weniger Engel im Zentrum der Geschichte haben, sondern eher mehr Märchen und epische Schlachten.

Jessia und Diana Itterheim mit lebens[leseliebe]lust

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